Nibelungendenkmal

 
Geschichtsträchtig: Die Nibelungen
Geschichtsträchtig: Die Nibelungen

Geschichtsträchtig: Die Nibelungen

Das Nibelungendenkmal bzw. der Nibelungenbrunnen ist eine Gestaltung der Szene "Begegnung von Kriemhild, der Burgunderköniging, und dem Hunnenkönig Etzel in Tulln" in Form einer Bronzeskulpturen-Dokumentation, geschaffen vom Bildhauer Michail Nogin.

Morgenland trifft Abendland

Der Brautempfang Kriemhild durch Etzel in Tulln war ein friedvolles Fest, das heute als Symbol für die kulturelle Begegnung zwischen Abend- und Morgenland, zwischen Ost und West gesehen wird. Der Nibelungenbrunnen ist damit Erinnerungsstätte an einen der historischen Orte des Nibelungnliedes und dokumentiert die geschichtsträchtige Vergangenheit Tullns sowie die Verbundenheit der einzelnen Donauregionen.

Wasser-Kunst

Zum ganz besonderen Anblick wird der Nibelungenbrunnen in Sommernächten. Eine integrative und ästhetische Licht-Wasser-Stein-Komposition des Brunnenbildhauers Prof. Hans Muhr verleiht dem Kunstwerk noch mehr Tiefe:  Die Fontänen entspringen aus einem aufgeschlagenen Buch - dem Nibelungenlied. Abwechselnd werden die Fontänen auf beiden Seiten stärker, bis ihre Wasserströme sich schließlich berühren und vermischen - auch dies entspricht der Symbolik der einander annähernden Welten Ost und West in Tulln.