Flanieren am großen Strom

 
Die Perlenkette Tullns
Die Perlenkette Tullns

Die Perlenkette Tullns

Die Donaulände ist das attraktiv gestaltete und liebevoll gepflegte Zentrum der Garten- und Kunststadt Tulln an der Donau. Bei einem Spaziergang oder einer gemütlichen Radfahrt gelangt man in wenigen Minuten von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten, was die Donaulände zu einer wahren Perlenkette der Stadt macht.

Garten Tulln und Wasserpark

Einen entspannten Spaziergang an der Donaulände startet man am besten mit einem Besuch der GARTEN TULLN. Die GARTEN TULLN ist die erste Gartenschau Europas, die auf Nachhaltig­keit und Ökologie ausgerichtet ist. Danach führt der Weg an der Donaulände durch den idyllischen Wasserpark: Mit ökologisch revitalisierten Donau-Altarmen und einem attraktiven Wegenetz bietet der Tullner Wasserpark ein reizvolles Freizeiterlebnis - auch beim Bootfahren

Kunst an der Donau

Besonders das mittlere Stück der Donaulände rund um das Minoritenkloster ist ein sehenswertes Zentrum für Kunst und Kultur. Ausgehend vom Wasserpark spaziert man an der prächtig gestalteten Donaulände direkt am Hundertwasser-Schiff "Regentag" vorbei, das im Gästehafen hinter dem Minoritenkloster vor Anker liegt. Absolut sehenswerte Bauwerke der frühen Neuzeit sind das Minoritenkloster und die Minoritenkirche. Spaziert man gemächlich weiter, erwarten den kulturbegeisterten Besucher weitere Highlights: Das Römermuseum ist der Entstehungszeit Tullns gewidmet und zeigt Originalfunde, Bilder und Modelle. Ende der 1970-er Jahre entdeckte man die Grundfesten der Porta Prinzipalis Dextra, des östlichen Doppeltores zum ehemaligen römischen Lager. Zu den ältesten Bauwerken Österreichs und den in Nordeuropa wenigen originalen Römerbauten zählt der gut erhaltene Römerturm.

Schiele-Stadt Tulln an der Donau

Ein Teil jüngerer Geschichte rund um den berühmtesten Sohn Tullns findet sich im Egon Schiele Museum. Das Museum ist seit 1990 ein Fixpunkt der Kulturlandschaft der Stadt Tulln und zeigt insbesondere Schieles Frühwerk. Kunst und Kultur der Gegenwart gibt es auf der Donaubühne: Den ganzen Sommer über finden auf der imposanten Freiluftbühne direkt an der Donau Konzerte und Veranstaltungen für Groß und Klein statt.

Von der Donaulände in 5 Minuten ins Zentrum

Nicht weit von der Donaulände liegt "Tullns Wohnzimmer", der neu gestaltete, historische Hauptplatz. Schanigärten, großzügige Grünflächen und blühende Blumenbeete, Ruhezonen sowie Veranstaltungs­flächen bilden den perfekten Ort zum Flanieren und zum gemütlichen Shoppen in den vielfältigen Geschäften. Ebenfalls gemütlich Bummeln lässt es sind in den traditionellen Einkaufsstraßen Wienerstraße, Rudolfstraße und am Rathausplatz.

Die Donaulände: Vom Überschwemmungs- zum Erholungsgebiet

Die Lage an der Donau mit der Möglichkeit des Donauüberganges bestimmt seit jeher die Schicksale der Stadt. Die Lände war im Mittelalter Handels- und Warenumschlagplatz für Tulln. Die Donau wurde erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts reguliert, bis dahin bildete sie eine unwegsame und verzweigte Stromlandschaft, die sich ständig änderte.

Die Donau war aber nicht nur Lebensader, sondern durch ihre gefährlichen Hochwasser auch eine ständige Bedrohung für die Stadt. Endgültig gebannt wurde diese erst durch die Dammbauten für das Donaukraftwerk Greifenstein (1984). Nach Errichtung des Kraftwerkes konnte die Donaulände als Erholungsraum großzügig neu gestaltet werden. Sie reicht von der Einmündung der Großen Tulln bei der Rosenbrücke bis nach Langenlebarn, ist gärtnerisch prächtig gestaltet und bietet für Erholung und Sport viele Möglichkeiten.